Kategorie: Allgemein, Payment

20% mehr Umsatz durch neue Zahlungsverfahren

Bezahlen ist beim Online-Shopping ein notwendiger Bestandteil. Finden Kunden aber im Warenkorb kein Zahlungsverfahren, das ihren Präferenzen entspricht, brechen sie häufig den Kauf ab – der nächste Anbieter ist schließlich nur wenige Klicks weit entfernt. Die Ergebnisse der Studie „Der Internet-Zahlungsverkehr aus Sicht der Händler 6 (IZH6)” des E-Commerce-Center Handel zeigen, dass das Angebot von Internet-Zahlungsverfahren zu Zusatzumsätzen führen kann.

Obwohl nach wie vor die klassischen Verfahren wir Vorauskasse, Rechnung, Nachnahme und Lastschrift im Online-Handel dominieren,  setzt sich der Trend aus der letzten Erhebung fort: Insbesondere die innovativen Zahlungsverfahren wie PayPal, sofortüberweisung.de oder Bezahlen mit Amazon gewinnen demnach an Bedeutung. Zum einen steigt die Verbreitung dieser Verfahren und der über die Verfahren abgewickelte Anteil am Online-Umsatz in den Online-Shops der befragten Händler, zum anderen kann die Integration von Internet-Zahlungsverfahren zu erheblichen Umsatzsteigerungen führen. So liegt bspw. die geschätzte Umsatzerhöhung durch den Einsatz von PayPal, das sich unter den Internet-Bezahlverfahren auf Platz zwei findet, bei durchschnittlich knapp 19 Prozent und die Einführung von Bezahlen mit Amazon führt zu einer Erhöhung des Online-Umsatzes von durchschnittlich rund 22 Prozent.

Diese Ergebnisse und weitere Untersuchungen zu den Themen Zahlungsinstrumente als vertrauensbildende Maßnahmen im E-Commerce, Risikomanagement und Aufgeld/Rabatt für bestimmte Zahlungsverfahren können in der aktuellen Studie IZH6 nachgelesen werden.

(Quelle: ecc-handel.de)

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Kategorie: Allgemein, MultiChannel

Multichannel-Vertrieb weiterhin auf dem Vormarsch

Ein abgestimmter Vertrieb über verschiedene Verkaufskanäle wird immer bedeutender. Die Präferenzen von Verbrauchern im Multikanalvertrieb hat das Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg zusammen mit dem Partnerkonsortium des E-Commerce-Leitfadens jetzt in einer aktuellen Endkundenbefragung „Multikanalvertrieb: ganz klar! Aber wie?“  ermittelt.

Sowohl die lokalen Einzelhändler als auch die reinen Internet-Händler stehen vor der Herausforderung, sich den Konstellationen eines sich wandelnden Marktes erfolgreich anzupassen. Der aufeinander abgestimmte Multikanalvertrieb stellt einen dieser Trends dar, die es gegenwärtig zu registrieren gilt. Gemeint ist hiermit das Angebot von unterschiedlichen Vertriebskanälen wie das stationäre Ladengeschäft, der Web-Shop, der Katalog oder mobile Verkaufswege.

Das Ziel der aktuellen Studie ist es, Trends und Tendenzen im Multikanalvertrieb aus Kundensicht darzulegen. Neben den allgemeinen Vorlieben im Multikanalvertrieb wurden charakteristische Auswertungen zu den Teilbereichen Mobile Commerce und soziale Netzwerke im Umfeld des Multikanalvertriebs, mit dem Fokus auf Facebook, vorgenommen. Auch diese beiden Themen im koordinierten Zusammenspiel der Vertriebskanäle werden immer wichtiger.

Ausgesuchte Resultate

82% der Konsumenten greifen auf das Internet zurück, wenn sie sich über einen Artikel informieren möchten. Bei ganz wenigen Produkten, wie beispielsweise Hautcremes ist das Internet nicht der maßgeblichste Informationskanal (1%). Auf den weiteren Plätzen folgen der Fachhandel und die Befragung von Freunden und Bekannten.

Bei 79% der Umfrageteilnehmer erfolgt die Informationssuche zu einem Produkt im Netz über Suchmaschinen. Gleich danach folgt der direkte Aufruf eines Internet-Shops über die Eingabe der Webadresse (75%). Aber auch der direkte Informationskanal in Form von Hersteller-/Produzenten-Webseiten ist mit 55% nicht unterzubewerten.

Bei sehr teuren Waren ist der Katalog für Verbraucher auch zukünftig ein bedeutsamer Informationskanal. Jeder Fünfte will sich bei Schuhen und Rucksäcken über Kataloge aufklären lassen. Bei Uhren liegt dieser Wert sogar bei 28%. Dabei mögen Konsumenten vor allem den einfachen Gebrauch und die Übersichtlichkeit des Katalogs. Besonders schätzen die Katalog-Nutzer auch eine ansprechende grafische Aufbereitung mit „vielen Bildern“, die dazu einlädt, auf dem Sofa gemütlich durch den Katalog zu blättern.

Knapp 50% der Befragten lässt sich durch die Anreize „Selbstabholung vor Ort“ und Gutscheine überzeugen, einen weiteren Kanal zu besuchen. Dabei wünschen sich die Konsumenten in erster Linie gleichen Service und identische Preise in allen genutzten Kanälen.

Online-Händler nutzen mittlerweile auch verstärkt die Möglichkeiten, von sozialen Netzwerken zur Interaktion mit Interessenten und Verbrauchern. Dr. Georg Wittmann, der bei ibi research für das Projekt „E-Commerce-Leitfaden“ mitverantwortlich ist hierzu: „Über 70% der Befragten nutzen soziale Netzwerke, jedoch nur ein kleiner Teil will sich in diesen Netzwerken über Produkte informieren.“ Die Kontaktierung mit dem Unternehmen erfolgt dabei in der Regel über den Klick des „Gefällt mir“-Buttons auf der Fanseite eines Internet-Händlers auf einer Social Media Plattform. Aus den Umfrage-Resultaten geht hervor, dass Kunden damit in erster Linie ihre Sympathie für den Händler zum Ausdruck bringen möchten (82%). Knapp 50% der Befragten möchte überdies über Angebote informiert werden.

(Quelle: onlinemarktplatz.de)

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Das Ende des Retouren-Problems: Best-Practice Beispiele

Insbesondere im Fashionbereich ist der Kauf von Produkten von subjektiven Entscheidungskriterien, wie dem äußeren Erscheinungsbild, abhängig. Es ist deshalb wichtig, den Kunden möglichst viele Informationen über Gestaltung, Form, Schnitt und Passgenauigkeit der Produkte zu verschaffen und die Retourenquote auf diesem Wege zu optimieren. Möglich gemacht wird dies durch den Einsatz von Innovationen, die dem Kunden die Produkte im Internet so realitätsgetreu wie möglich darstellen sollen.

Virtuelle Schneiderpuppen – Unterwäsche über Video

Eine Form stellen hierbei virtuelle Schneiderpuppen dar. Hierbei dient ein Modell als digitale Vorlage, welchem die Nutzer Kleidungsstücke überstreifen können. Durch die Wahl verschiedener Modelltypen kann der Kunde seine ausgewählten Kleidungsstücke an einem auf ihn zugeschnittenen Typ ausprobieren und bekommt auf diese Weise einen besseren Eindruck im Hinblick auf Gestaltung, Farbwahl und Kombinationsmöglichkeiten des Produktes. H&M bedient sich beispielsweise einer solchen Lösung. Negativ ins Gewicht fallen könnte bei H&M allerdings, dass die Darstellung der Produkte ausschließlich an Personen mit Modelmaßen möglich ist. Um die Retourenquote zu optimieren, ist jedoch auf die realistische Darstellung zum Beispiel durch Modells mit unterschiedlichen Körperproportionen zu achten. So gesehen zum Beispiel bei KnickerPicker.com, wo zwischen fünf Modells mit unterschiedlichen Maßen gewählt werden kann.

Augmented Reality und Körperscanner als Lichtblick?

Noch einen Schritt weiter geht der Einsatz von Augmented Reality. Hier nimmt der Kunde sich selbst über die Webcam auf, sein Bild wird auf dem Bildschirm wiedergegeben. Kleidungsstücke können auf diese Weise sogar auf den eigenen Körper projiziert werden. Möglich ist das beispielsweise mit einer Facebook-App von Otto.

Fraglich ist jedoch, ob es sich bei virtuellen Modells oder Augmented Reality Applikationen um tatsächliche Lösungen oder lediglich um nette Spielereien handelt, die höchstens die Verweildauer im Shop erhöhen, im Bezug auf die Senkung der Retourenquote aber weniger erfolgsversprechend sind. Diese Technologien geben insbesondere Aufschluss über Gestaltung, Farbe und Kombinationsmöglichkeiten des Kleidungsstücks, für eine zuverlässige Angabe von Größe und Passgenauigkeit sind sie aber weniger geeignet. Genau hier liegt jedoch der häufigste Grund einer Retoure. Abhilfe könnte der Körpervermessungsdienst UPcload schaffen, der von Deutsche-Startups zum Start-up des Jahres 2011 gewählt wurde und vor wenigen Tagen online gegangen ist. Zur Körpervermessung stellt sich der Nutzer vor die eigene Webcam, welche die Körpermaße an unterschiedlichen Positionen scannt. Anschließend werden die exakten Daten ausgegeben. Auf diese Weise stellen kooperierende Einzelhändler den Kunden in Zukunft nur noch perfekt sitzende Kleidung zur Auswahl. Voraussetzung hierfür ist allerdings ein sehr gut gepflegtes Sortiment. So müssen Angaben zur Passform der jeweiligen Kleidungsstücke in den Artikelstammdaten aufgenommen werden. Fällt beispielsweise ein italienisches Hemd in Größe M kleiner aus als ein amerikanisches, muss das in der Datenbank hinterlegt werden, sonst ist der beste Körperscanner nutzlos. Auf diese Weise könnten Konfektionsgrößen in Zukunft bald der Vergangenheit angehören.

Noch kooperiert UPcload nur mit kleineren Einzelhändlern, laut Gründerszene soll Nike jedoch schon angefragt haben. Für große Online-Shops könnte eine Kooperation durchaus erstrebenswert sein, wenn auch mit einigem Arbeitsaufwand verbunden und sicherlich nur mittelfristig umzusetzen. Besteht upcload jedoch den Praxistest könnten Retourenprobleme in der Modebranche schon bald der Vergangenheit angehören.

(Quelle: ecommerce-lounge.de)

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Kategorie: Allgemein, eBay

Sehr positive Rückmeldungen der Analysten zu den aktuellen Ergebnis- und Quartalszahlen von eBay

eBay hat mit dem Ergebnis zum 1. Quartal die Erwartungen der Analysten weit übertroffen. Die eBay Aktie ist derzeit auf einem 5-Jahrehoch und die Analysten sehen die Zukunft von eBay momentan sehr optimistisch:

E-Commerce Analyst Michael Graham äußerte sich zu den eBay Quartalszahlen 1-2012 wie folgt:
„Das eBay Management berichtete von einem eindrucksvollen 1. Quartal 2012, was den Aufwärtstrend von eBay festigt. Allerdings wird es wohl schwer sein, diesen Trend in 2013 aufrecht zu erhalten.

Wir glauben, dass 2 primäre Faktoren den Aufwärtstrend in 2012 begünstigen: Zum einen eine enorme Gewinnspannen-Ausdehnung im Payment-Sektor und zum anderen ein langsames Wachstum des Auktionsformates zugunsten des Festpreisformates. Wir erwarten nicht, dass eines der beiden Formate im Jahr 2013 einen ähnlichen Einfluss auf den Gewinn pro Aktie haben wird.“

Analyst Graham hat sein Ziel für die eBay Aktie von 34,00 Dollar auf 41,00 US-Dollar angehoben und beleibt bei seiner „hold“-Bewertung.

Ben Schacter von Macquarie über eBay:
„Wir bewerten die eBay Aktie mit einem Outperform[von „neutral“], basierend auf einer soliden Performance im 1. Quartal 2012 und das in jeder Beziehung. Zudem gehen wir davon aus, dass der Aufwärtstrend anhalten wird…. Das Fazit ist, eBay erledigt seine Aufgaben. Wir glauben, dass Produkt-Verbesserungen, ein solides Business-Management und ein starker Rückenwind aus dem mobilen Bereich den Aufwärtstrend weiterhin begünstigen wird. Wir sind der Ansicht, dass dies im Jahr 2012 und darüber hinaus anhalten wird.

Es gibt für eBay derzeit 3 Schlüsselthemen:

1) Marktplatz-Wachstum
2) Pay Pal Merchant-Services Wachstum
3) PayPals Offline-Potenzial [Home Depot beispielsweise in den USA, Probelauf QRShopping mit mStore]

Robert W. Baird, Analyst von Colin Sebastian, erklärte:
„Es ist einer der besseren Berichte von eBay, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Beide, PayPal und die Marktplätze waren in diesem Quartal (1-2012) sehr gesund. Nicht in jedem Quartal sieht man es, dass es beiden Bereichen gut geht.“

(Quelle: onlinemarktplatz.de)

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