Kategorie: Allgemein, mCommerce

2012 werden mehr Smartphones als Handys verkauft

Erstmals sollen in diesem Jahr mehr Smartphones als normale Handys verkauft werden, der mobile Datenverkehr soll um 57% steigen und Tablet-PCs sollen um 29% zulegen – der BITKOM prognostiziert ein glänzendes Jahr für das mobile Web.

Der Smartphone-Boom in Deutschland flaut nicht ab: In diesem Jahr sollen erstmals mehr Multimedia-Geräte als herkömmliche Handys verkauft werden, der mobile Datenverkehr soll in diesem Jahr um 57% auf 170 Millionen Gigabyte wachsen, schätzt der IT-Verband BITKOM auf Basis von Daten des internationalen Marktforschungsinstituts Eito. “Das mobile Internet wird die Sprachtelefonie schon bald als wichtigste Mobilfunkanwendung ablösen,” sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied Friedrich Joussen im Vorfeld des Mobile World Congress bei Vorstellung der Zahlen in Berlin. Bereits im vergangenen Jahr ist das mobil übertragene Datenvolumen auf den Rekordwert von 108 Millionen Gigabyte (plus 65%) gestiegen.

Insgesamt sollen die Smartphone-Verkäufe um 35% auf 15,9 Millionen Stück ansteigen, ihr Marktanteil läge dann bei 55% aller verkauften Handys. Der Umsatz mit mobilen Datendiensten soll im Jahr 2012 voraussichtlich um 10% auf 8,2 Milliarden Euro steigen. Zusätzliche Impulse geben Tablets, deren Absatz der Prognose zufolge um 29% auf 2,9 Millionen Geräte steigen soll. Der Umsatz soll um 19% auf 1,3 Milliarden Euro zulegen.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch eine gerade von Cisco veröffentlichte Studie, der zufolge das mobile Datenvolumen bis zum Jahr 2016 von derzeit 18,4 Millionen Gigabyte monatlich auf 393 Millionen Gigabyte wachsen soll.

Mit freundlicher Unterstützung von internetworld.de.

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Kategorie: Allgemein, mCommerce

Mobile Nutzung übersteigt weltweit erstmals TV-Konsum

Laut den Ergebnissen der weltweiten Mobile Media Verbraucherumfrage aus dem vierten Quartal 2011 von InMobi hat Mobile das Fernsehen in Bezug auf die Zeit, die der Nutzer vor den Geräten verbringt, überholt: Demnach verbringen die Konsumenten 27% ihrer Zeit mit ihrem mobilen Endgerät (Smartphones, Tablets), verglichen mit 22% vor dem Fernseher. Außerdem haben über die Hälfte der mobilen Nutzer (53%) schon einmal etwas über ihr mobiles Endgerät gekauft und dreiviertel (76%) planen, etwas in diesem Jahr zu kaufen.

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Kategorie: Allgemein, mCommerce

Neue Studie: Eine Milliarde Smartphones in 2016

In nur vier Jahren werden eine Milliarde Menschen Smartphones besitzen, so eine aktuelle Studie von Forrester. Hiervon sollen in 2016 350 Millionen Berufstätige sein und 200 Millionen hiervon werden ihre eigenen Smartphones mit an den Arbeitsplatz bringen.

So werden in 2016 Konsumenten rund 56 Milliarden US$ in den App Stores ausgeben und die Ausgaben von Unternehmen für mobile Projekte werden sich verdoppelt haben.

Forrester zeigt mit seiner Studie, dass mehr als eine coole App mit ein paar schönen Features dazu gehört, eine wirklich gute Mobile Experience zu erzeugen. Unternehmen sollten in ihrer Strategie ihre Investitionen in das Back End, die Server und die Fachleute, die für den Betrieb notwendig sind, genau berücksichtigen, insbesondere wenn die Zahl der Nutzer der App steigt.

Mit freundlicher Unterstützung von mobile-zeitgeist.com.

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Kategorie: Allgemein, Marktplätze

Warum wir Alternativen zu Amazon und eBay brauchen

Der Online-Handel hat ein riesiges Marketingproblem. Wie bei Exciting Commerce immer wieder dargestellt, ist kaum ein Online-Shoppingkonzept für die Kunden so zugkräftig, dass es quasi ohne Marketinganstrengungen überleben könnte. Entsprechend entscheidet im E-Commerce zumeist die Höhe des Marketingbudgets über den Erfolg eines Online-Shops.

Neben Google als Traffictreiber haben sich im Online-Handel nach anfänglichem Zögern inzwischen vor allem die Marktplätze als weitere Umsatzbringer etabliert, allen voran Amazon und eBay – mit den bekannten Effekten: Amazon, selber Online-Händler, entdeckt dort so manchen Bestseller fürs eigene Sortiment, während eBay zwar bekannt ist, sich aber müht, sein Flohmarkt-Image los zu werden und im Geschäft mit Neuware kundenseitig noch auf den ganz großen Durchbruch wartet.

Momentan liefert sich der deutsche Online-Handel Amazon aus. Und es sieht ganz so aus, als ob Amazon über kurz oder lang den deutschen Markt bei den Marktplätzen ähnlich dominieren könnte wie Google den Markt für Suchmaschinen.

Formal gibt es für Shopbetreiber zwar unzählige weitere Marktplätze und Shoppingportale, um Produkte einzustellen, allen voran Hitmeister, Tradoria und Yatego sowie jede Menge Newcomer wie zuletzt Meinpaket (DHL) oder Quelle (Otto). Doch das Marktplatzgeschäft ist schwierig, und welchem Marktplatz wird es auf Dauer gelingen, sich nicht nur einen Namen bei den Händlern aufzubauen, sondern sich auch als Consumerbrand einen Namen zu machen?

Speziell Tradoria hat unter Rakuten nun, einen entsprechend langen Atem vorausgesetzt, die besten Karten, um zu einer ernsthaften Alternative zu Amazon heranzureifen.

Die Chancen stehen für Rakuten aus mehreren Gründen gut. Zum einen propagiert Rakuten als wesentliches Differenzierungsmerkmal den shopbasierten Ansatz und baut auf Händlerkompetenz statt auf Produktschnäppchen alleine.

Businessseitig ist das Faszinierende an Rakuten, dass es durch seinen Service-Ansatz mit einem weitaus ausgeklügelteren Geschäftsmodell operieren kann als Amazon oder eBay, die im wesentlichen durch eine Umsatzprovision von der Händlermarge profitieren wollen. Rakuten setzt dagegen auf ein Bündel unterschiedlichster Erlösströme, die nicht nur beim Händler ansetzen.

Die entscheidende Frage ist also: Kann es einem Rakuten gelingen, in Deutschland eine Online-Marke aufzubauen, die es mit Amazon, eBay oder Zalando aufnehmen kann? In Japan vereint Rakuten kleine wie große Händler. Spannend wird sein zu verfolgen, ob dies auch hierzulande möglich ist.

Wenn der deutsche Online-Handel schlau ist, wird er zusehen, dass es auf Dauer ernsthafte Alternativen zu Amazon gibt. Rakuten könnte so eine Alternative sein. In jedem Fall wird Rakuten die Marktplatz-Szene (und damit den Online-Handel als Ganzes) befruchten und wir werden in nächster Zeit auch hierzulande eine ganze Reihe von neuen Kundenservices sehen, die den Online-Einkauf für die Kunden einfacher und bequemer machen.

Mit freundlicher Unterstützung von excitingcommerce.

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